Dienstag, 3. Januar 2012

Ernährung frei von Tierprodukten? Eigentlich ganz einfach...


So habe ich es gemacht:
  1. Erstelle eine Liste aller Nahrungsmittel &  Gerichte, die Du so richtig gerne isst. Erinnere Dich dabei auch an die Kindheit und Jugend. Was also schmeckt Dir so richtig gut? Denke dabei auch an das Frühstück und Abendbrot und vergiss auch Süßigkeiten und Getränke nicht.
  2. Schau dir die Liste gut an und markiere all das, was frei von Tierprodukten ist. Das ist oft bereits mehr, als man im ersten Moment denkt. Wenn Du unsicher bist, kontrolliere auch die Zutatenliste von Produkten, die verpackt oder konserviert sind. Hier verstecken sich gerne Zutaten tierischen Ursprungs, die man vorab nicht vermutet.
  3. Nimm die restlichen Einträge auf Deiner Liste und überlege, bei welchen Gerichten Du das Tierprodukt einfach weglassen kannst und das Essen dennoch gut schmeckt.
  4. Nimm die restlichen Einträge auf Deiner Liste und überlege, bei welchen Gerichten Du das Tierprodukt durch ein Produkt auf pflanzlicher Basis ersetzen kannst und das Essen dennoch gut schmeckt.
  5. Aus den Ergebnissen erstellst Du Dir einen Speiseplan für eine Woche. 
  6. Lebe, koche und genieße den Speiseplan. Mach Dir Notizen, was lecker war und was nicht so. Optimiere Deinen Speiseplan und ergänze ihn!
  7. Genieße die tierproduktfreie Küche, sei offen und probiere Neues aus!
Bei mir gab es heute wieder Müsli, weil es mir fast jeden Tag sehr gut schmeckt. Dazu noch eine Mandarine, zum Mittagessen dann Klöße (aus gekochten Kartoffeln) mit Rotkohl und Pilzsauce. Zum Abendbrot Nudeln.

Kommentare:

  1. Bevor ich Vegetarier wurde hab ich mir auch etwa ein Jahr lang überlegt, wie das Gericht denn ohne Fleisch aussehen würde und als ich dann das erste mal Chili sin carne gegessen hab war ich mir sicher dass ich dabei bleiben kann ;)
    Weiter viel Erfolg!
    kniffel

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  2. Ich selbst bin damals ins kalte Wasser gesprungen und habe nach und nach das vegane Kochen "gelernt" (um genau zu sein, ich lerne immer noch jeden Tag).

    Mittlerweile bin ich im Web aber schon auf einige "umstiegswillige" Fleischesser gestoßen, die so ihre lieben Probleme mit der Umstellung hatten... vegetarisches Essen ist in den meisten Köpfen scheinbar immer noch "das was man normalerweise isst minus Fleisch".

    In diesen Fällen könnte deine Strategie super funktionieren!

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