Sonntag, 29. Juli 2012

Berglauf / Halbmarathon gelaufen

Es war zwar geplant, aber nicht wirklich gut vorbereitet. Aber egal, eine Flasche Wasser in der linken Hand, eine Banane in der rechten und das Handy in der Tasche. So machte ich mich auf den Weg zu meinem ersten Halbmarathon. Bedingt durch meinen Wohnort sind Flachlandläufe zwar möglich aber wenig spannend, so dass ich mich für die hügelige Variante entschied. Los ging es auf 174 Meter über NN, ein paar Höhenmeter talwärts auf 157 Meter und dann immer wieder auf und ab (s. Streckenprofil auf der Grafik) bis auf 499 Meter über NN. Nach ca. 14 km war dann endlich "Bergfest". Die herrliche Aussicht konnte ich erschöpfungsbedingt nur eingeschränkt genießen. Für mich ist das Laufen bergauf irgendwie angenehmer, wenn auch anstrengender. Hinab geht es teilweise so krass auf bzw. in die Waden. Nach km 21,24 war dann die Luft raus, die Kraft am Ende, der Drops gelutscht. Alles tat weh. Kein Hochgefühl. Meine Damen haben mich dann abgeholt. Zuhause dann Duschen, Essen, auf die Couch. Wirkliche Entspannung wollte sich nicht einstellen. Alle fünf Minuten musste ich Ächzen, weil: "SCHMERZEN überall". Die Nacht war gruselig, der Magen sehr unruhig... nicht schön. Die Zeit? Theoretisch - würde ich diesen Lauf 2 x Mal in dieser Zeit schaffen, dann wäre ich noch in der Sollzeit und diese ganzen Steigungen muss man ja auch noch erschwerend berücksichtigen. Allerdings bleibt die Frage, könnte ich diesen Lauf zwei Mal laufen? Heute eher nicht. Doch "Alle Theorie ist grau, und nur der Wald und die Erfahrung sind grün...". Es bleibt also spannend...

Berglauf / Halbmarathon / 2012

1 Kommentar:

  1. Hi, ich gehe viel Laufen
    und laufe demnächst meinen ersten Marathon. Bin mal auf die Zeit gespannt.

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